Die Darmsanierung

Eine Darmsanierung lohnt sich immer, denn der Magen-Darm-Trakt ist das Zentrum der Gesundheit.

Wie der Chinese so schön und treffend sagt: "Der Tod steckt im Darm". Wie wahr. 
Eine Darmsanierung reinigt den Körper und baut die Darmflora neu auf. Das hilft nicht nur bei Darmproblemen, sondern stärkt auch das Immunsystem und die Psyche. Eine gute Vorsorge, die sich einfach zuhause machen lässt.

Darmsanierung beinhaltet in erster Linie die Wiedererstellung des bakteriellen Gleichgewichtes des Darmes auch Darmflora genannt. Dazu gehört auch die optimale Funktionsfähigkeit der Darmschleimhaut. Die Gesundheit der Darmschleimhaut ist untrennbar von der Darmflora abhängig. Hier sei auch erwähnt, dass die Darmflora jedes Menschen, und auch jedes Tieres, individuell und immer einzigartig ist. DIE Darmflora gibt es nicht.

100 Billionen von Bakterien befinden sich in unserem Darm (das sind etwa das Doppelte wie körpereigene Zellen!). Sie bilden die Darm- und Verdauungsflora, die für unser Immunsystem und unsere Nervenzellen so wichtig ist. Die meisten dieser Bakterien leben auf der Darmschleimhaut (Oberfläche zirka 400 m2) und der Lungenschleimhaut (Oberfläche zirka 100m2) welche direkt miteinander verkoppelt sind. Sie unterstützen die Verdauung, wehren unerwünschte Keime ab, helfen bei der Bildung von Vitaminen und neutralisieren Gifte, beeinflussen die Resorption (Aufnahme) von Nährstoffen aus dem Darm ins Blut und Darnlymphe, und helfen Toxine über die Darmschleimhaut auszuscheiden. Gerät das Gleichgewicht dieser Bakterien in Schieflage, stört das die natürliche Darmflora.

Die Darmsanierung hilft die sogenannte Symbiose, wiederherzustellen und die Darmflora neu aufzubauen. Die Darmsanierung ist im Übrigen nicht nur für bereits erkrankte Menschen empfehlenswert, sie ist auch eine wichtige Vorsorgemassnahme, um das Immunsystem zu stärken. Die Durchführung eignet sich am besten in der Metallzeit.

Was bringt die Darmflora aus dem Gleichgewicht?

Einen grossen Einfluss auf das Gleichgewicht hat eine ausgewogene Ernährung. Übermässig viel Zucker oder Eiweiss (Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte), aber auch zu viele leere Kohlenhydrate, wie zum Beispiel Weissbrot, Nudeln und Süssigkeiten, wirken sich schlecht auf die Darmflora aus. Weiter sollen alle Lektine gemieden werden. Die Bakterien können dadurch zu wenig nützliche Nährstoffe produzieren.
Stress hat einen ähnlichen Effekt.
Die grössten Bakterienkiller sind jedoch Antibiotika, zu finden auch in Fleisch und unsauberem Trinkwasser. Sie töten nicht nur die schlechten, sondern vernichten auch die guten Bakterien und machen uns so anfälliger für Krankheiten (deswegen auch viel die Nebenwirkung Durchfall bei Antibiotika-Einnahmen). Aus diesem Grund ist es bei der Einnahme von Medikamenten umso wichtiger, gesund zu essen und zur Darmflora Sorge zu tragen.
Belastend sind auch alle bekannten Nahrungsmittelallergien, welche persönlich bekannt sind.

Weiter haben folgende Faktoren einen negativen Einfluss auf die Darmflora:

  • Künstliche Süssstoffe wie z.B. Aspartam, Saccharin, Acesulfam und andere mehr
  • Lebensmittelzusatzstoff Titandioxid Nano welcher sich in Lebensmittel, Kosmetika und Medizinprodukten befinden kann, fördert Darmentzündungen und somit auch die Entgleisung der Darmflora. Titandioxid findet man oft in Mozzarellas, Zahnpasten, Kaugummis, Joghurt, einige Nahrungsergänzungsmittel wie Vitaminpräparate und anderes mehr
  • Haushaltzucker, Rübenzucker, Weisszucker, da dieser keinerlei Ballaststoffe hat und den Darmbakterien schadet. Die Darmpilze wie Candida albicans freuen sich jedoch über den Haushaltzucker. Sie wachsen damit explosionsartig und können die Darmflora und das Milieu der Schleimhäute massiv stören
  • Emulgatoren schädigen das Microbiom (Darmflora) und fördern Darmentzündungen
  • Fertignahrung beinhalten Konservierungsstoffe, Emulgatoren Farbstoffe und vieles mehr die im Verdacht stehen auf die eine oder andere Weise den Darm zu stören. Es gibt wie man oben sieht Untersuchungen zu einzelnen Stoffen. Bei vielen weiss man jedoch noch nichts genaues, weil noch keine Daten vorhanden sind, wohl aber ein Verdacht durch Erfahrungen
  • Meiden von zu viel tierischen und gesättigten Fetten und tierischen Eiweissen
  • Ein zu hoher Salzkonsum schädigt unsere Darmbakterien und zwar vor allem die Lactobazillen leiden darunter. Dazu gehören nicht nur das berüchtigte Chemiesalz (Kochsalz) sondern auch die natürlichen Salze wie Meersalz, Himalayasalz, Steinsalze und so weiter

Folgende Anzeichen können auf eine unausgeglichene Darmflora hindeuten:

  • Allergien
  • Ängste
  • Appetitmangel
  • Autismus
  • Autoimmunerkrankungen
  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • chronische Müdigkeit
  • Colitis
  • Demenz
  • Depressionen
  • Diabetes
  • Durchfall
  • Ekzeme
  • Erschöpfung
  • E-Smog-Belastungen
  • häufiges Aufstossen
  • Hypertonie
  • Immunschwäche
  • Infektionen
  • Konzentrationsstörungen
  • Krämpfe
  • Lymphstauungen
  • Metabolisches Syndrom
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Nervenzusammenbruch
  • Neurodermitis
  • Osteoporose
  • psychische Erkrankungen
  • Reizdarm
  • Rheuma
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen
  • Übergewicht
  • Vaginalinfekte
  • Vergiftungen
  • Verstopfung
  • Vitamin B-Mängel
  • Zöliakie

Lebensmittel die welche die Darmflora aufbauen müssen Ballaststoffe enthalten. Die Ballaststoffe (Prebiotika) dienen den Bakterien als Nahrung.

Folgende Lebensmittel haben sich als Hilfreich in der Praxis erwiesen

  • Gemüse jeglicher Art, wenn nicht blähend
  • Früchte jeglicher Art, wenn nicht blähend
  • Nüsse generell wie Baumnüsse, Mandeln (ungeschält), Mohn, Leinsamen (geschrotet), Zedernnüsse und so weiter
  • Hülsenfrüchte: Linsen, Erbsen oder weissen Bohnen, Kichererbsen, Erdmandeln, wenn nicht blähend
  • Beeren jeglicher Art
  • Getreide: Volkornprodukte statt Weissmehle, sofern keine Blähungen entstehen
  • Rohkost generell nur, wenn keine Blähungen entstehen, sonst Gekochtes
  • Wenn Säfte und Suppen, dann diese wie Lebensmittel kauen und gut im Mund verteilen, sonst entstehen gerne Blähungen
  • Bitteres jeglicher Art wie Rucola, Chicoree, Oliven und so weiter
  • Saures wie Sauerkraut, Vergorenes ohne Alkohol
  • Gewürze ohne Salz, Kräuter

Labordiagnostik der Darmflora

Teure Darmfloratests sind meiner Meinung nach unnötig da alle geeigneten, individuell angepassten Präparate sich bioenergetisch einfach austesten lassen. Das unpassende Bakterienpräparat kann erneut Beschwerden wie Blähungen und Krämpfe verursachen, vor allem auch wenn zuvor der Aufbau der Darmschleimhautschicht verpasst wurde.

Lassen Sie sich bei mir beraten, und lassen Sie sich Ihre persönlich passenden Präparate austesten.