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Gelenkeschmerzen

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Nur keine Schonhaltung!

Gelenke müssen einiges aushalten, besonders dann, wenn sie einen schweren Körper tragen müssen. Trotzdem wollen sie regelmässig bewegt werden. Rheuma und Gelenkbeschwerden sind Krankheitsformen welche nicht mehr nur die älteren Menschen betreffen, sondern immer mehr auch die Jungen. Auch Kinder können bereits davon betroffen sein.

Gelenke, vor allem Knie- und Hüftgelenke, vollbringen Höchstleistungen, denn Sie tragen bei jedem Schritt das Drei- bis Vierfache des Körpergewichts. Beim Treppensteigen, Laufen und Springen kann sich die Belastung sogar auf das Fünffache erhöhen. Durch den besonderen Aufbau ist jedes Gelenk für normale Belastungen ausreichend konstruiert. Überlastungen können das Gelenk jedoch schädigen. Bei Übergewicht beispielsweise stehen die Gelenkflächen permanent unter Druck. Punktuelle Reibung, Über- oder Fehlbelastung der Gelenkflächen führen zu einer Abnutzung des Knorpels und der Entwicklung einer schmerzhaften Gelenkerkrankung. Auch Sport fördert bei unsachgemässer Ausübung oder bei Überbelastungen, wie beim Spitzensport, schon früh zu Gelenk-, Bänder- und Muskelerkrankungen.

Bewegung gegen schmerzende Gelenke

Gelenke nehmen aber nicht nur Schaden, wenn sie überbelastet, sondern ebenso, wenn sie mangels Bewegung unterbelastet werden. Wer unter Gelenkbeschwerden leidet, sollte weder eine schmerzbedingte Schonhaltung einnehmen, noch die Gelenke ruhig stellen.

Wenn schmerzende Gelenke längere Zeit unzureichend bewegt werden, hat dies zur Folge, dass Muskeln und Sehnen dauerhaft verkürzt werden. Dies birgt die Gefahr einer bleibenden Gelenkversteifung. Menschen mit Gelenkbeschwerden sollten gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Aquafitness, Fahrradfahren, Spaziergänge und Nordic Walking bevorzugen. Dazu ist ein leichtes, individuell angepasstes Physiotraining zu empfehlen.

Nahrung für die Knochen

Für gesunde Gelenke und kräftige, stabilisierende Muskeln ist eine ausgewogene Vollwertkost mit viel Fisch, Pflanzenölen, Obst und Gemüse wichtig. Einige Nährstoffe schützen die Gelenke besonders gut und können Schäden vorbeugen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren, die Vitamine C und E, die Spurenelemente Selen und Zink sowie oligomere Procyanidiene können Entzündungen vorbeugen und die Gelenke schützen. Zudem gibt es Nahrungsmittelergänzungsmittel mit Glykosaminoglykanen, wie Grünlippmuschelextrakt, die den Aufbau der Gelenkschmiere fördern und den Abbau von Knorpelgewebe verlangsamen können. Wenn Sie eine Gewichtsreduktion anstreben, sollten Sie daran denken, dass Sie zwar Kalorien einsparen, aber den Körper dennoch mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgen müssen.

Gut für die Gelenke

Meiden Sie Tabak. Rauchen vermindert die notwendige Sauerstoffzufuhr der
Gelenke.
Beugen Sie einer Übersäuerung des Körpers vor, denn ein saurer Körperhaushalt kann Gelenkbeschwerden durch Entkalkungsprozesse verstärken. Wie Sie zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt finden, erklärt Ihnen die Drogistin oder der Drogist gerne.
Trinken Sie pro Tag mindestens 2 Liter vitales und reines Wasser ohne Kohlensäure.
Vermeiden Sie zu starke und einseitige Belastungen.
Bewegen Sie sich täglich natürlich und nach Mass. Nehmen Sie die Treppe statt den Lift oder gehen Sie am Abend eine Stunde spazieren. Machen Sie Ihre Einkäufe im Quartier zu Fuss wobei ein Märitwägeli das Gewicht der eingekauften Ware mit links trägt. Oder steigen Sie zwei Stationen früher aus dem Bus um den Rest des Weges zu Fuss zu gehen.
Als Hausmittel gegen Gelenkschmerzen haben sich Anwendungen mit Heublumensäckchen, Senfwickel und Quarkwickel bewährt. Aber auch Wärmeanwendungen mit Bettflaschen, Kirschensteinsäckli, Heizkissen, Hotpacks oder Infrarotlampen bringen in vielen Fällen Linderung.
Bei beginnendem Gelenkverschleiss gibt es homöopathische Mittel, die sanft aber effektiv wirken. In fortgeschrittenen Stadien empfiehlt sich die Homöopathie als Ergänzung zu anderen Therapien.
Durchblutungsfördernde Gelenksalben und Gelenkgels zum Beispiel mit Weihrauch, Arnika, Wintergrünöl, Fichtennadeln, Wallwurz oder Rosmarin wirken lokal entzündungshemmend und dadurch schmerzlindernd.
Starke Beschwerden verlangen mitunter eine Linderung mit Medikamenten. Seitens der Schmerzforschung gibt es Hinweise darauf, dass starke akute Schmerzen möglichst bald beseitigt werden müssen, da ansonsten eine Entwicklung chronischer Schmerzen droht.
Gegen Entzündungen können Sie natürlich mit Heilpflanzen wie Weidenrinde, Spierblume und Weihrauch vorgehen. Auch Enzymtherapien eignen sich hervorragend.
Spagyrisch helfen Pflanzen wie Herzsamen, Arnika, Propolis, Brennessel, Alraune, Zaunrübe, Raute, Thuja und viele mehr. Lassen Sie sich in der Drogerie beraten..
Tauchen Sie unter. Ein warmes Bad mit ätherischen Ölen bringt wohlige Entspannung und tut den entlasteten Gelenken gut.

  Bei Fragen stehen ich Ihnen gerne zur Verfügung.  

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Stand: Dezember 2019