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Naturheilkundeparadigma

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Fließgleichgewicht Mensch, ein biologisch vitales System

Der kleinste Baustein des menschlichen Körpers ist die Zelle. Die Zelle bildet mit Nachbarzellen Zellverbände. Diese Zellverbände wiederum strukturieren sich zu einem ganzen Organ und letztendlich strukturieren sich die Organe zum Organsystem Mensch. Gesteuert wird dieses System durch das Nervensystem, durch das Hormonsystem und durch die Biophotonenemissionen nach Dr. Popp. Weitere Regulationssysteme unseres Körpers sind die Akupunkturmeridiane sowie die Chakren welche für die 5 Wandlungsphasen bestimmend sind. Hinzu fügt sich noch unser Bewusstsein, unsere Wahrnehmungsfähigkeit, unsere Sinne, unsere Psyche, das, was wir unter Geist und Seele verstehen können sowie die biokybernetischen Regelkreise.

Der Begriff des Fließgleichgewichtes Mensch besagt, dass all dies in wunderbarer Weise und Harmonie zusammenspielt und dass es keine Veränderung in einem Teil unseres Körpers gibt, welche nicht auch durch andere Teile des Körpers beantwortet wird.

Das Fließgleichgewicht Mensch kennt keinen Egoismus einzelner Anteile, sondern reagiert und reguliert immer als Ganzheit. Das Fließgleichgewicht Mensch definiert unsere Reaktions-, Regulations- und Kompensationsfähigkeit im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung.

 

Reaktions-, Regulations- und Kompensationsfähigkeit

Diese Begriffe stehen für die Bereitschaft des Körpers, wie er mit Belastungen oder aber auch mit therapeutischen Reizen umgehen kann.

1. Reaktionsfähigkeit

Wenn eine Belastung unseren Körper trifft (Umweltnoxen, bakterielle Belastungen etc.) ist es sehr wichtig, dass unser biologisch vitales System in möglichst kurzer Zeit auf diese Substanz reagiert, um somit die Entgiftungsmechanismen über unsere Toxinausleitungsorgane zu aktivieren.

2. Regulationsfähigkeit

Dieser Begriff umschreibt die Fähigkeit unseres Fließgleichgewichtes, auf eine Substanz, die von außen auf uns eindringt, zu reagieren. Diese Reaktionen sind häufig übergreifend. So müssen z. B. bestimmte Toxine (Gifte) von unserem Immunsystem erkannt und zu entsprechenden Entgiftungsorganen, z. B. der Leber, geführt werden. Hierbei muss die Leber aber auch so funktionsfähig sein, diese Toxine zu entgiften, um sie dann über den Gallensaft in den Darm abzuleiten und somit über den Stuhl auszuscheiden.

3. Kompensationsfähigkeit

Nicht immer ist unser Körper in der Lage, mit einer bestimmten Belastung sofort fertig zu werden. Hier spielt nun die Kompensationsfähigkeit unseres Körpers die entscheidende Rolle, indem unser Körper sich mit bestimmten Belastungen “arrangieren” kann um sie dann in einer späteren, besseren Ausgangssituation doch der Entgiftung zuzuleiten.

 

Ganzheitsmedizin - ganzheitliche Betrachtung

Die Ganzheitsmedizin steht im deutlichen Widerspruch zur symptomorientierten Medizin. Die Ganzheitsmedizin berücksichtigt das Fließgleichgewicht Mensch und die Auswirkungen, die einzelne Belastungen an bestimmten Organen oder Gewebssystemen auf das gesamte Regulationssystem haben, ebenso die psychosomatischen Aspekte pathologischer Prozesse. Ganzheitsmedizin denkt nicht symptomorientiert, sondern beinhaltet die Auswirkungen, die einzelne Belastungen auch auf andere Bereiche haben (s. hierzu auch versteckte individuelle Ursachen , Übergeordneter Therapieplan, bioenergetische Diagnoseverfahren).

 

Hintergrundbelastung und Gesundheitsentwicklung der Bevölkerung

“Alle Therapeuten, die mit Menschen zu tun haben, die Mangelerscheinungen zeigen, haben es mit Immun- und Leistungsschwächen zu tun, die ich als Störungen der Reaktions-, Regulations- und Kompensationsfähigkeit bezeichnen…”

Hintergrundbelastungen und Gesundheitsentwicklung der Bevölkerung - Perspektiven

Alle Therapeuten, die mit Menschen zu tun haben, die Mangelerscheinungen zeigen, haben es mit Immun- und Leistungsschwächen zu tun, die wir als Störungen der Reaktions-, Regulations- und Kompensationsfähigkeit bezeichnen. Wenn man die letzten Jahre gedanklich Revue passieren lsst und sich überlegt, was den Menschen heute im Gegensatz zum Menschen vor 10, 15 oder 20 Jahren kennzeichnet, dann fällt im wesentlichen ein Kernstück auf: Ein Hilfesuchender kam früher zu uns wegen seiner Allergie oder wegen seiner Hüftbeschwerden oder gesunken ist, und dies zeigt den Anspruch und den Bedarf an einem wirklich konsequenten ganzheitlichen Behandlungsansatz auf. Das beginnt schon mit den Müttern. Sie haben eine wesentlich höhere Vergiftungsrate, als ihre eigenen Mütter hatten. Dadurch steigt die gewebliche Belastung ihrer Kinder. Das geht weiter über die vielschichtigen Belastungen der Kinder durch Impfnoxen und das aus biologischen Gesichtspunkten vielfach sehr bedenkliche Impfverhalten (Paradebeispiel ist die BCG-Impfung im Alter von drei Tagen mit Rindertuberkulose-Serum - mit Zunahme milchallergischer Reaktionen und der Entwicklung der Neurodermitis), und es geht weiter mit der Verabfolgung hochwirksamer Allopathika wie Antibiotika, Valium etc. bereits schon in jüngsten Lebensjahren. Und auch die Einflüsse von Stresssituationen und der Reizüberflutung gehen an den Kleinkindern nicht spurlos vorüber.

Das therapeutische Verhalten der meisten schulmedizinisch orientierten Kinderärzte (die raschen Gaben von Antibiotika schon bei geringen Anlässen) bewirkt den Weg in die manifeste Dysbakterie der Darmflora und die daraus resultierenden Ausleitungs- und Schleimhautschwächen. Fehlernährung, die "süßesten Verführungen, die es je gab", einseitige Mangelernährung mit Fast- oder Junk-Food sind weitere Stationen der zunehmenden Schwächung der Ausleitungsorgane bei zunehmender Intoxikationslage durch Umweltbelastungen. Die Folge ist eine defizitäre Stoffwechsellage mit daraus resultierender Vitalitätsminderung, Reduktion der Immunaktivität und Entwicklung von immunabhängigen Erkrankungen wie z.B. der allergischen Diathese bis hin zum multiallergischen Geschehen. Hierdurch dann wiederum erneute Immunitätsminderung, die Wege in die Pilzbelastungen der Schleimhaut sind vorgeprägt. Man könnte eigentlich schon so weit gehen, eine Checkliste der Belastungen aufzustellen, in welcher man von vornherein ankreuzen könnte: darmbelastet, immunitätsschwach, leistungsschwach, konzentrationsschwach, allergische Reaaktionsbereitschaft, Impfbelastung, erbtoxische Belastung usw. usw.

Dass hieraus resultierend natürlich die Leistungen in Schule, Ausbildung und Beruf sinken, dass sich hieraus resultierend auch gerade bei jungen Menschen zunehmend psychische Ungleichgewichte entwickeln, die bei dem einen zu Suchtverhalten, bei dem anderen zu Verweigerungen führen, ist eigentlich nur verständlich. "Null Bock auf nichts" ist auch eine Form von Stresskompensation. Oder anders formuliert: Stresskompensation - ja wie denn?

Dass dadurch die energetische Feinregulation zunehmend in Mitleidenschaft gerät, dass sich schließlich anwachsende systemische Belastungen ergeben, ist nur eine Frage der Einwirkungsdauer. Und da dies nun an mehreren Geweben und Organen geschieht (Schleimhaut, lymphatisches System, Ausscheidungssysteme wie Niere und Leber, hormonelle Dysregulation), sind den übergreifenden Reaktionen, wie das in der Fünf-Elemente-Lehre sehr deutlich aufgezeigt wird, Tür und Tor geöffnet. Die Entwicklung chronischer Krankheitsprozesse an mehreren Organsystemen gleichzeitig ist vor diesem Hintergrund erklärlich und verständlich. Dieses multifaktorielle Geschehen kann nicht durch eine simple Befragung in der Praxis (Anamnese) geklärt werden. Auch eine rein schulmedizinische Diagnostik durch Laboruntersuchungen, Palpation, Perkussion etc. ist hierzu nicht in der Lage. Es verlangt zwingend den Einsatz eines konsequenten diagnostischen Konzeptes, welches sich mit der individuellen Gesamtbelastung des einzelnen befasst. Somit ist die Beachtung des Konzeptes des Therapeutischen Hauses zu fordern und die Einbeziehung dieses Konzeptes in den konsequenten Therapieplan. Das Therapeutische Haus ist ein gedankliches Modell, das neben einer konsequenten Diagnose und Therapiesystematik in der Praxis auch die Berücksichtigung der Grundpfeiler beinhaltet, auf denen die Gesundheit beruht. Aus ihnen bauen sich der Stoffwechsel, die Vitalität und die Grundstruktur auf. Nur durch die Beachtung von Essen, Trinken, Hautpflege, Schlafen, Bewegung und des psychosozialen Umfelds ist eine umfangreiche Behandlung denkbar und durchführbar.

 

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Stand: Dezember 2019