Die Spagyrik

Spagyrik ist ein traditionelles Naturheilverfahren, dessen Gründung im 15. Jahrhundert liegt. Das Wort Spagyrik stammt aus dem Griechischen und bedeutet Spao = Trennen, und Ageiro = Vereinen. Bei der Herstellung wird das Wertvolle vom Nutzlosen getrennt.

Paracelsus (1493 - 1541), bedeutender Arzt und Naturphilosoph, vertrat die Auffassung, dass ein Arzt ohne alchemistische Kenntnisse nie ein wahrer Heilkünstler sein könne. Die paracelsischen Werke bewirken besonders im 17. Jahrhundert ein neuerliches Aufblühen der Alchemie, welche die Zusammenfassung wissenschaftlicher, technischer, philosophischer und religiöser Zusammenhänge beinhaltet.

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts schwand unter dem Einfluss der Aufklärung die Bedeutung dieser erst neu aufkeimenden Richtung innerhalb der Medizin. Ganz vergessen wurde sie allerdings nie und erlebt im 19. Jahrhundert einen erneuten Aufschwung und eine bis heute nachwirkende Wiederbelebung. 1870 entwickelte der Arzt Carl-Friedrich Zimbel das heute noch gültige spagyrische Herstellungsverfahren.

Beim Herstellungsverfahren werden nur Pflanzen aus biologischem Anbau gebraucht. Nach einer ausführlichen Kontrolle der Pflanzen auf Inhaltstoffe und unerwünschten Rückstände werden die Pflanzen geschnitten und während 20 – 25 Tagen in einem Bottich gegärt. Anschliessend werden mit einer Wasserdampfdestillation die löslichen und flüchtigen Wirkstoffe gewonnen. Nach der Veraschung der Pflanzenrückstände werden alle hochwertigen Mineralstoffe dem Destillat beigefügt. Ausgewählte Essenzen werden anschliessend noch potenziert. Dieses Herstellungsverfahren garantiert eine hohe Wirksamkeit energetischer Essenzen.

Die spagyrische Essenz - Ideal für die Heilung

Da spagyrische Essenzen in erster Hinsicht die Selbstheilungskräfte aktivieren und es zu Heilreaktionen anregt, kann auch davon ausgegangen werden, dass eine spagyrische Therapie für das autoregulative System eine Art „Schulungscharakter“ haben kann, indem es dazu gebracht wird, eine sinnvolle Anpassungsreaktion zu entwickeln. Regelmässige Therapien mit spagyrischen Essenzen können so die Reaktionsbereitschaft und -fähigkeit regulierenden Selbstheilungskräfte erhöhen, das heisst auch prophylaktisch wirken.

Unsere Erfahrung zeigt, dass spagyrische Essenzen unschädlich und von geringem durch die Gärung entstandenen natürlichen Alkoholgehalt sind, welcher eine natürliche Konservierung der Essenzen gewährleistet. Sie gehören zu den wirksamsten und verträglichsten pflanzlichen Arzneimitteln überhaupt. Spagyrische Essenzen bewähren sich sowohl bei akuten als auch bei chronischen Krankheiten immer wieder aufs neue und vermögen mancher nicht fassbaren Krankheit den Boden zu entziehen. Die Anwendung ist unbegrenzt. Auch für Kinder sind spagyrische Präparate bestens geeignet.

Bei äusserst komplexen Erkrankungen lohnt es sich zusätzlich für die richtige Auswahl der Essenzen einen Bioresonanztest durchzuführen. Mit der Entnahme einer kleinen Menge Speichel können alle Essenzen, etwa deren 110, überprüft, und die wirksamen herausgemessen werden. Dies garantiert, das alle gewählten Essenzen eine positive Wirkung auf den Körper haben.

Welche natürlichen Medikamente gibt es für Haustiere welche nicht zu stark, aber umso wirksamer sind? Auch hier eignen sich hervorragend spagyrische Essenzen. Speziell können auf Probleme von Hunden, Katzen, Pferde, Meerschweinchen, ect. eingegangen werden. Auch bei schweren Erkrankungen können Tiere spagyrisch in der Therapie begleitet werden.

In der Schweiz gibt es zwei Hersteller welche sich in der Herstellung und Philosophie unetrscheiden. Auf deren Website finden Sie merh Informationen. Es sind dies

Ein Sonderform bildet die Mineralspagyrik

Bei der Mineralspagyrik werden die 12 Grundmittel der Salze nach Dr. Schüssler in einem speziellen Destillationsverfahren spagyrisch aufbereitet. Eingesetzt werden sie gleich wie die Schüssler Salze. Trotzdem gibt es einige Unterschiede.

Unterschied zwischen spagyrischen Mineralstoff-Essenzen und Schüsslersalzen

Die Schüsslersalze werden nach dem homöopathischen Potenzierungsverfahren hergestellt, das heisst, die Ausgangssubstanzen werden im Verhältnis 1:10 mit Milchzucker zerrieben bis die erforderliche Potenzhöhe erreicht ist (D 6 oder D 12). Schüsslersalze sind daher homöopathische Zubereitungen.

Bei den spagyrischen Mineralstoff-Essenzen ist der Aufbereitungsprozess ein alchemistischer. Die Ausgangssubstanzen werden nicht zerrieben sondern, in einem Alkohol-Wasser-Gemisch oder in Essigsäure gelöst. Dieser Ansatz wird über mehrere Tage einem rhythmischen Wärme-Kälteprozess ausgesetzt ehe er schliesslich destilliert wird. Das Destillat wird wieder mit dem Rückstand zusammengeführt. Dieser Prozess geschieht fünfmal. Das Destillat der 5. Destillation ist die spagyrische Uressenz. Diese wird dann auf die Potenzhöhe von D 6 gebracht. Spagyrische Mineralstoff-Essenzen sind daher alchemistische Zubereitungen.

Schüsslersalz-Tabletten (und auch Tropfen) enthalten noch Substanzen aus dem Ausgangsstoff, spagyrische Mineralstoff-Essenzen ausschliesslich die Information bzw. „Energie“ des entsprechenden Salzes. Während Schüsslersalze noch auf materieller Ebene wirksam sind, entfalten die spagyrischen Mineralstoff-Essenzen ihre Wirkung auf rein energetischer Ebene.

Spagyrische Mineralstoff-Essenzen können bei allen Indikationen der entsprechenden Schüsslersalze eingesetzt werden. Eine kombinierte Anwendung Mineralessenzen-Schüsslersalze verspricht eine intensivere Wirkung, da die beiden Wirkebenen sich ergänzen. Als Ergänzung zu den spagyrischen Pflanzenessenzen verstärkt die Beigabe von Mineralessenzen die Wirkung der Mischung in jene Richtung, die von der Wirkung der Mineralessenz angesprochen wird. Übrigens, bei einer Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) eignen sich die Essenzen hervorragend.

Die individuell passenden Essenzen in meiner Praxis ausgetestet werden.